Esma Özdemir auf der Bühne des 4. CareSlams: "Doch, es ist Zeit aufzustehen! Wir liegen nicht mehr am Boden, denn wir sind es, die den Liegenden helfen zu laufen, zu gehen."

"Doch, es ist Zeit aufzustehen! Wir liegen nicht mehr am Boden, denn wir sind es, die den Liegenden helfen zu laufen, zu gehen."

Esma Özdemir.

Prof. Dr. Michael Bossle auf der Bühne des 2. CareSlams: "Werdet laut. Sprecht es aus. Schreit es raus. Und flüstert, wo es den Flüsterton braucht."

"Werdet laut. Sprecht es aus. Schreit es raus. Und flüstert, wo es den Flüsterton braucht."

Prof. Dr. Michael Bossle.

Sabrina Maar auf der Bühne des 5. CareSlams: "…und weil ich zwei Möglichkeiten habe, wähle ich die dritte…"

"…und weil ich zwei Möglichkeiten habe, wähle ich die dritte…"

Sabrina Maar.

Lutz Müller-Bohlen genannt Gramm auf der Bühne des 5. CareSlams: "Der Wahnsinn der Normalität besteht darin, dass die Masse schweigt, während sich Einzelne bei dem Versuch, uns die Augen zu öffnen, zu Tode schreien."

"Der Wahnsinn der Normalität besteht darin, dass die Masse schweigt, während sich Einzelne bei dem Versuch, uns die Augen zu öffnen, zu Tode schreien."

Lutz Müller-Bohlen genannt Gramm.

Rosetta Ferrari auf der Bühne des 5. CareSlams: "Sein Leben war nicht unbedingt toll und er hat bei uns ein Zuhause gefunden bis zum Schluss und hat in mir einen Zuhörer gehabt."

"Sein Leben war nicht unbedingt toll und er hat bei uns ein Zuhause gefunden bis zum Schluss und hat in mir einen Zuhörer gehabt."

Rosetta Ferrari.

Stephan Gummert auf der Bühne des 5. CareSlams: "Pflegekräfte brennen vor Leidenschaft, bei ihrer Arbeit. Das tun sie immer noch. Sie brennen auch für 'ne gute Sache, wenn man sie zum Streik ruft. Sie brennen aber auch aus"

"Pflegekräfte brennen vor Leidenschaft bei ihrer Arbeit. Das tun sie immer noch. Sie brennen auch für 'ne gute Sache, wenn man sie zum Streik ruft. Sie brennen aber auch aus."

Stephan Gummert.

Pflegende, wir müssen reden!

Damit sich endlich etwas ändert!

Wir müssen reden. Miteinander und zu allen anderen, denn wir haben etwas zu sagen! Diesmal wird auch nicht mehr nur über uns geredet, denn jetzt ergreifen wir Betroffene selbst das Wort. Es wird Zeit!

Von Azubis bis zu den Präsidenten von Landespflegekammer und Pflegerat. Die examinierte Krankenschwester ebenso wie der Pflegehelfer. Die Sexualassistentin und die Puppenspielerin. Ob jung oder alt, männlich oder weiblich. So verschieden wie die Menschen in der Pflegelandschaft, sind auch wir CareSlammer.

So stehen wir nun auf der Bühne, denn wir können nicht mehr anders.

Wir müssen reden: Über unseren Alltag. Über unsere Sorgen, Verzweiflung und unsere Wut. Aber auch über unsere Freude, Erfolge und unsere Leidenschaft. Darüber, was wir können und leisten und darüber, was wir gerne tun würden – wenn man uns nur ließe. Über die Pflege.

Deswegen gibt es den CareSlam. Damit wir eine Bühne haben, um zu reden und zuzuhören. Uns auszutauschen und uns mitzuteilen. Geschützt, aber auch offen für jeden. Wir werden gehört, wenn wir es wollen!

„Wir können nicht von Politikern erwarten, dass sie irgendetwas in der Pflege ändern, wenn wir selbst nicht einfach mal aufstehen, den Mund aufmachen. Es ist ganz in Ordnung, dass man sagt, Pflege muss aufstehen, Pflege muss laut sein. Aber nicht nur laut sein, sondern einfach mal sagen: „Nein! Das mache ich nicht!“‚“

Claudia Hanke.

So sieht’s bei uns aus.

Yvonne Falckner auf dem ersten CareSlam
Andreas Westerfellhaus auf dem dritten CareSlam
Esma Özdemir auf der Bühne des vierten CareSlams
Sabrina Maar auf der Bühne des fünften CareSlams
Dr. Markus Mai auf der Bühne des fünften CareSlams
Prof. Dr. Michael Bossle auf dem zweiten CareSlam
Kerstin Vietze auf dem zweiten CareSlam
Daniel Drepper auf der Bühne des fünften CareSlams
Mathias Düring auf dem dritten CareSlam
Stepahnie Klee auf dem ersten CareSlam
Die Steinlandpiraten auf der Bühne des vierten CareSlams
Rosetta Ferrari auf der Bühne des fünften CareSlams

Sie wollen etwas loswerden? Melden Sie sich!

Wir suchen stets Menschen aus der Pflege oder dem Umfeld pflegender Berufe, die gerne bei uns auf der Bühne stehen möchten. Erzählen Sie uns und allen anderen von Ihren Erlebnissen, Ihrem Beruf und Ihrer Berufung.

Auch auf einer Bühne unerfahrenen Menschen bieten wir eine menschliche Umgebung und die Unterstützung, die Hemmungen abbaut und den nötigen Mut aufkommen lässt.

Die zweifache CareSlammerin Kerstin Vietze berichtet von ihrer Erfahrung:

„Am 08.10.2015 fand der erste CareSlam statt und ich war als Zuschauerin mit Begeisterung dabei – hatte ich doch versucht, einen “Sorgeschlachttext” zu schreiben.

Wer, wenn nicht wir Pflegenden selbst, soll von unserer absolut individuellen, kreativen und immer wieder innovativen Berufstätigkeit berichten, welche mittlerweile am Abgrund jeglicher Sorgearbeit gelandet ist (von individuell, innovativ und kreativ möchte ich gar nicht mehr sprechen).

Mit viel Mut meldete ich mich bei Yvonne Falckner, der Initiatorin, zum zweiten CareSlam an. Für einen Bühnenauftritt. Nein, ich wollte nicht mehr schweigen und jammern,  für mich war klar, es ist an der Zeit aktiv zu werden.

Wir trafen uns Stunden vor dem Auftritt, Yvonne bereitete uns mit viel Geduld und tollen Ratschlägen, auf unsere Bühnenpräsenz vor.

Wohl war mir nicht, aber ich habe es geschafft und bin sogar zur Wiederholungstäterin geworden.

Yvonne Falckner hat mit mit viel Idealismus, Mut, ehrenamtlichen Einsatz ihrer Idee zum Leben verholfen und somit ein Sprachrohr für uns geschaffen. Danke!

Ja, ich bin immer noch eher der introvertierte Mensch und bin weit über mich hinausgewachsen, aber es lohnt sich unbedingt, für diesen unseren Beruf zu kämpfen.
Nur wir gemeinsam können etwas bewegen, auch wenn der Weg mühsam ist und manchmal nicht gleich zum erwünschten Ziel führt.

Mein Mut ist geblieben, ich bin weiter aktiv.“

Kerstin Vietze.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Selbstverständlich auf Wunsch auch vertraulich.

Yvonne Falckner

Gubener Str. 3c

10243 Berlin